Berufsfachschule für Krankenpflege


Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, dass Sie sich für die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin / zum Gesundheits- und Krankenpfleger an unserer Berufsfachschule interessieren.

Ihr Team der Berufsfachschule für Krankenpflege am St. Theresien-Krankenhaus Nürnberg


Überblick über die Ausbildung


  1. Wir pflegen mit Kopf, Herz und Hand
  2. Die Geschichte unserer Krankenpflegeschule
  3. Die Aufgaben und Verantwortungsbereiche der Krankenpflege
  4. Rahmenbedingungen der Ausbildung
  5. Unser Wohnheim
  6. Zukunftsperspektiven / Fort- und Weiterbildung

Nach Oben 


1. Wir pflegen mit Kopf, Herz und Hand

Wir sind der Meinung:

Professionelle Pflege braucht ein fundiertes theoretisches Basiswissen, um das Erlernte zu begründen, Entscheidungen zu treffen und die Initiative zu ergreifen.

Professionelle Pflege braucht Menschen mit Herz, die menschliche Werte achten und aus dieser Wertschätzung heraus pflegen und mit anderen zusammenarbeiten.

Professionelle Pflege braucht eine geschickte Hand, die pflegerische Tätigkeiten sicher und patientenorientiert ausführt und das eigene Handeln reflektiert.


Nach Oben 


2. Die Geschichte unserer Krankenpflegeschule

Die Berufsfachschule für Krankenpflege am St. Theresien-Krankenhaus besteht seit 1928. Zur gleichen Zeit, als der Orden der Niederbronner Schwestern das Krankenhaus eröffnete, begannen sie mit der Ausbildung von Krankenschwestern. Wir sind stolz, sagen zu können, dass seit dieser Zeit mehr als 5000 Schülerinnen und Schüler die Ausbildung am St. Theresien-Krankenhaus absolvierten.

Wir sind eine kleine, persönliche und überschaubare Schule mit 75 Ausbildungsplätzen. Das ermöglicht uns, die Auszubildenden individuell zu betreuen und zu fördern.


Die Ausbildung beschreiben wir gemäß unserer Zielsetzung folgendermaßen:

"Wir sehen Ausbildung als ein prozeßhaftes Geschehen mit Kopf, Herz und Hand, das zu fachlich qualifizierten, lebenstüchtigen und verantwortungsbewußten Persönlichkeiten führt. Dabei ist uns besonders wichtig, den Menschen als ein Geschöpf Gottes zu sehen und in seiner Würde zu schützen."

In diesem Sinne gestalten fachlich qualifizierte Lehrerinnen, Praxisanleiter und Fachdozenten die theoretische und praktische Ausbildung.


Nach Oben 


3. Die Aufgaben und Verantwortungsbereiche der Gesundheits- und Krankenpflege

Verantwortungsbereiche und Aufgaben in der Gesundheits- und Krankenpflege sind u.a.:

  • Einschätzung der Pflegebedürftigkeit eines Menschen in seiner Ganzheitlichkeit von Körper, Seele und Geist
  • Gestaltung einer aktivierenden Pflege unter Einbeziehung der Bedürfnisse und Fähigkeiten des Patienten in seiner individuellen Lebenssituation
  • Beobachtung des Menschen im Gesunden und Kranken
  • Anregung und Anleitung zu gesundheitsförderndem Verhalten
  • Beratung und Anleitung
  • Begleitung und Pflege Schwerkranker und Sterbender
  • Planung und Dokumentation der Pflegetätigkeiten
  • Mitwirkung bei der medizinischen Diagnostik und Therapie
  • Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen

Nach Oben 


4. Rahmenbedingungen der Ausbildung

Die Grundlage für die Gestaltung der Ausbildung bildet das Krankenpflegegesetz vom 16. Juli 2003 und die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Berufe in der Krankenpflege vom 10. November 2003.

Die Ausbildung beginnt jährlich am 01. Oktober. Pro Kurs werden ca. 25 Auszubildende eingestellt. Die dreijährige Ausbildung endet mit einem staatlichen Examen und ist in allen EG-Ländern anerkannt. Die ersten 6 Monate der Ausbildung gelten als Probezeit.

Während der gesamten Ausbildung findet im regelmäßigen Wechsel theoretischer Unterricht und praktischer Einsatz statt. So kann neu erlerntes Wissen in der Praxis angewandt werden.

Der Urlaubsanspruch der Auszubildenden wird im AVR (Richtlinien für Arbeitsverträge in den Einrichtungen des Deutschen Caritasverbandes) in Anlehnung an den BAT (Bundesangestelltentarif) geregelt: z.B. 26 Tage bei Auszubildenden unter 30 Jahren.

Die Ausbildungsvergütung (Stand April 2005) beträgt:

im ersten Ausbildungsjahr 732,45 €
im zweiten Ausbildungsjahr 789,42 €
im dritten Ausbildungsjahr 881,20 €

Nach Oben 


5. Unser Wohnheim

Für die Auszubildenden besteht die Möglichkeit, für die Dauer der Ausbildung bei uns zu wohnen. Das Wohnheim befindet sich innerhalb des Krankenhauses. Alle Zimmer sind mit Bad / Dusche und einer kleinen Kochgelegenheit mit Kühlschrank ausgestattet. Telefonanschlüsse sind vorhanden.

Die derzeitigen Kosten für ein Einzel- bzw. Doppelzimmer betragen pro Person je nach Grösse:

Einzelzimmer zwischen 150 € und 220 €
Doppelzimmer zwischen 105 € und 150 €
   

Zum Entspannen und geselligem Beisammensein steht pro Etage ein Aufenthaltsraum mit Fernseher zur Verfügung.


Nach Oben 


6. Zukunftsperspektiven / Fort- und Weiterbildung

Die erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung ermöglicht gute Zukunftsperspektiven.
Die Übernahme als Gesundheits- und Krankenpflegerin/-pfleger im St. Theresien-Krankenhaus ist grundsätzlich möglich. Ein Anspruch darauf besteht jedoch nicht.

Besonders im Bereich der Krankenpflege stehen zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Nach Abschluß der Ausbildung und einiger Berufserfahrung können in unterschiedlichen Weiterbildungseinrichtungen folgende Zusatzqualifikationen angestrebt werden:

Fachspezifische Weiterbildungen wie z.B.:
- Fachweiterbildung für Intensivpflege / Anästhesie (im Hause)
- Fachweiterbildung für den Operationsdienst (im Hause)
- Fachweiterbildung für Psychiatrie
- Fachweiterbildung für Onkologie / Palliativpflege
- Fachweiterbildung für Geriatrie, geriatrische Rehabilitation und Gerontopsychiatrie
- Fachweiterbildung für Dialyse
- Fachweiterbildung für ambulante Pflege
- Fachweiterbildung für Endoskopie
- Fachweiterbildung zur Stationsleitung (im Hause)
- Fachweiterbildung zum Praxisanleiter (im Hause)

Fachspezifische Studiengänge wie z.B.:
- Studiengang Pflegepädagogik
- Studiengang Pflegemanagement
- Studiengang Pflege- und Gesundheitswissenschaft


Berufsbegleitende fachspezifische Fortbildungen wie z.B.
zum Mentor, Kinästhetik, Aromatherapie, Basale Stimulation, Lagerung und Mobilisation nach Bobath, Alternative Pflegemethoden, Gesprächsführung, Kommunikation, Stressbewältigung, Management, Organisation


Nach Oben