Mohammad kann wieder seine Augen schließen St. Theresien-Krankenhaus Nürnberg

Zehnjähriger Mohammad aus Afghanistan wurde kostenfrei operiert

Zehnjähriger Mohammad aus Afghanistan wurde kostenfrei operiert
Eine Gasexplosion hat den kleinen Mohammad schwer im Gesicht verletzt. Dr. med. Caius Radu konnte durch eine mehrstündige Operation sein Augenlicht retten. Foto: Uwe Niklas

Der kleine Mohammad kann wieder seine Augen schließen: In einer mehrstündigen Operation im St. Theresien-Krankenhaus Nürnberg wurde der Zehnjährige von Dr. med. Caius Radu, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, im Gesicht operiert.
Anfang des Jahres erlitt Mohammad bei einer Gasexplosion schwere Verbrennungen im Gesicht und an den Armen. Er konnte seine Augenlider nicht mehr bewegen und den Mund nur teilweise öffnen. Ohne Operation wäre er erblindet. Ebenso waren seine Hände verbrannt, seinen rechten Arm konnte er aufgrund der Vernarbungen nicht mehr frei bewegen.

Die Hilfsorganisation „Friedensdorf International“ hatte den Klinikaufenthalt vermittelt. Arzt und Krankenhaus tragen dabei die Kosten für Behandlung, Operation und Aufenthalt. Zusätzlich zum Pflegepersonal wird der Junge von ehrenamtlichen Betreuerinnen des Friedensdorfs umsorgt.

Nach einer ersten Operation im Oktober ist Mohammad nun zurzeit zu einer zweiten Behandlung im St. Theresien-Krankenhaus, um die Beweglichkeit seines rechten Arms wieder herzustellen. Voller Vertrauen, wissbegierig und selbstbewusst lebt er sich auf der Station ein. Besonders das Kartenspielen hatte es ihm angetan. Im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt kehrt der 10jährige ins Friedensdorf nach Oberhausen in Nordrhein-Westfalen zurück. Dort erhält er die weitere notwendige Nachsorge und erholt sich bei Spiel und Spaß mit all den anderen jungen Patienten aus acht Nationen. In einigen Monaten tritt er von dort aus die Heimreise zu seiner Familie an.

Bereits seit 18 Jahren kooperiert das St. Theresien-Krankenhaus mit Friedensdorf International. 17 Kindern aus Angola, Afghanistan und Usbekistan ermöglichte die Klinik in all den Jahren eine kostenfreie Behandlung.
Das Friedensdorf finanziert sich fast ausschließlich aus Spenden und trägt das DZI-Spendensiegel. Mehr dazu unter www.friedensdorf.de

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