Schützen Sie sich und das Gesundheitswesen in Bayern! St. Theresien-Krankenhaus Nürnberg

Schützen Sie sich und das Gesundheitswesen in Bayern!

Wir stecken nach wie vor in der Corona-Pandemie. Der Wegfall von Maßnahmen wiegt viele Bürgerinnen und Bürger in einer falschen Sicherheit. Neben dem Schutz der vulnerablen Gruppen brauchen wir endlich auch eine Entlastung des Gesundheitssystems und aller dort tätigen Kolleginnen und Kollegen. Wir unterstützen daher nachdrücklich den Aufruf der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG), sich und andere Menschen jetzt eigenverantwortlich zu schützen und gehören zu den bayerischen Kliniken, die den Appell "Schützen Sie sich und das Gesundheitswesen in Bayern!" als eine der ersten mitunterzeichnet haben.

Deshalb: Halten Sie bitte nach wie vor Abstand, tragen Sie die Maske in allen Innenräumen und nutzen Sie die Impfangebote. Ein vollständiger Impfschutz – inklusive Auffrischungsimpfung – verhindert schwere Krankheitsverläufe am besten.

Hier die Pressemitteilung der BKG im Wortlaut:

Krankenhäuser in Bayern bitten Bevölkerung um Eigenverantwortung und Unterstützung

Kampagne "Schützen Sie sich und das Gesundheitswesen in Bayern" gestartet

 „Auch in Bayern fallen an diesem Wochenende nahezu alle Corona-Maßnahmen. Nur noch ein schmaler ‚Basisschutz‘ bleibt bestehen. Doch durch Gesetze wird keine Pandemie beendet!“
so der Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG) Roland Engehausen zu dem eindringlichen Appell bayerischer Kliniken an die Menschen im Freistaat.

„Leider sollen am Sonntag nahezu alle Corona-Schutzmaßnahmen außerhalb des Gesundheitswesens auslaufen. Die Politik konnte sich in der Ampel-Koalition der Bundesregierung und in der Verantwortungszuordnung zwischen Bund und Länder nicht darauf einigen, die Maßnahmen verpflichtend fortzuführen. Die Umsetzung der Hotspot-Regelungen auf Länderebene erscheint für große Bundesländer rechtlich kaum machbar zu sein, weshalb sich auch Bayern dagegen entschieden hat. Wir schauen mit Sorge auf die damit verbundenen Risiken.“ so Engehausen weiter.

„Die Politik setzt nun offenbar weitgehend auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger. Dies darf aber nicht dazu führen, dass die Infektionszahlen nochmal deutlich steigen würden, weil die Kliniken schon jetzt viele planbare Behandlungen zur Sicherung der akut nötigen Versorgung verschieben müssen. Dies ist aber nicht längerfristig verantwortbar.“

Bereits mehr als die Hälfte der bayerischen Krankenhäuser haben sich spontan binnen weniger Stunden dem Appell angeschlossen, der fünf wichtige Punkte an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger in Bayern richtet und auf die besonders bedrohliche Lage in den Kliniken aufmerksam macht:

  1. Nehmen Sie die Pandemie jetzt nicht auf die leichte Schulter.
    Dafür ist es noch zu früh.
  2. Tragen Sie weiterhin freiwillig Masken – sie bieten einen sehr wirksamen Schutz – insbesondere in Innenräumen!
  3. Schützen Sie weiterhin sich und Ihre Mitmenschen.
    Seien Sie bitte – auch ohne Gesetz – Vorbild bei den Hygieneregeln!
  4. Ein vollumfänglicher Impfschutz verhindert schwere Krankheitsverläufe am ehesten und entlastet alle im Gesundheitswesen tätigen Menschen.
    Falls noch nicht erfolgt: Lassen Sie sich boostern!
  5. Unterstützen Sie die Kliniken, dass finanzielle Pandemiehilfen nicht, wie vom Bundesgesundheitsminister angekündigt, am 18.04.2022 auslaufen.

Der BKG-Geschäftsführer geht davon aus, dass sich in den nächsten Tagen weitere Kliniken dem Aufruf nicht nur anschließen, sondern mit ihrer eigenen Pressearbeit auf die große Bedrohung aufmerksam machen werden.

„Es geht um die Sicherheit der Versorgung, wenn nun die Reduzierung wesentlicher Corona-Schutzmaßnahmen kommt, obwohl die Kliniken im höchsten Maße belastet und die Infektionszahlen extrem hoch sind“.

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