Einsatz des Medikaments "Cytotec" in der Geburtshilfe St. Theresien-Krankenhaus Nürnberg

Einsatz des Medikaments "Cytotec" in der Geburtshilfe im St. Theresien-Krankenhaus

In der Geburtshilfe am St. Theresien-Krankenhaus Nürnberg steht Patientinnen bei einer Geburtseinleitung eine Auswahl von wehenfördernden Mitteln zur Verfügung, darunter auch das Medikament „Cytotec“ mit dem Wirkstoff Misoprostol.

Die Patientinnen werden über die Wirkung und Nebenwirkungen aller wehenfördernder Mittel umfassend aufgeklärt. Die Aufklärung und Zustimmung der Patientin werden dokumentiert.

Misoprostol wird seit vielen Jahren in der Geburtshilfe im St. Theresien-Krankenhaus eingesetzt. Bisher gab es bei der Anwendung keinerlei gesundheitlichen Gefährdungen für Mutter und Kind. Die Tablette ist einfach zu nehmen und führt rasch zu der gewünschten Wirkung.

Hatte eine Frau bei einer früheren Geburt einen Kaiserschnitt oder andere Operationen an der Gebärmutter werden Medikamente zur Geburtseinleitung im Allgemeinen sehr zurückhaltend angewandt und Misoprostol kommt hier gar nicht zur Anwendung, da durch das vorhandene Narbengewebe ein Risiko für einen Riss der Gebärmutter (Uterusruptur) besteht. Auch bei schon vorhandenen Wehen setzt man Medikamente zur Geburtseinleitung wie z. B. Misoprostol nicht ein, um eine Überstimulation der Gebärmutter („Wehenstürme“) zu vermeiden.

Wird eine Geburt eingeleitet, erfolgt eine engmaschige und durchgehende Betreuung während des Geburtsverlaufs durch Hebammen und Ärzte umso die medizinische Sicherheit zu gewährleisten. Dies ist in der Geburtshilfe im St. Theresien-Krankenhaus sichergestellt. Bei einer Geburtenzahl von rund 800 Kindern pro Jahr ist nahezu eine 1:1 Betreuung durch die Hebammen im Kreißsaal garantiert.

Umfangreiche Informationen finden Sie auch in der aktuellen Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V..

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