Online-Abstimmung für den kkvd-Sozialpreis St. Theresien-Krankenhaus Nürnberg

Online-Abstimmung für den Sozialpreis des Katholischen Krankenhausverbandes Deutschland (KKVB)

Der kkvd Sozialpreis soll das christliche und soziale Engagement der katholischen Kliniken honorieren. Mit der Ausschreibung will der kkvd seine Mitglieder darin bestärken, sich neben den ureigenen Aufgaben eines Krankenhauses in besonderem Maße um die Menschen sowie deren Umfeld zu kümmern. Aufgrund der besonderen Situation in den vergangenen Monaten soll der diesjährige Preis dazu dienen, etwas von den erfahrenen kreative Unterstützungsangebote und der Solidarität zurückzugeben.

Wir bewerben uns um den kkvd-Sozialpreis mit dem Projekt "Handlungsempfehlung für Mitarbeiter*innen: Sterbekultur im St. Theresien-Krankenhaus Nürnberg". Für die einzelnen Projekte abstimmen kann man online unter kkvdsozialpreis.de/jetzt-abstimmen/ - einfach auf "Handlungsempfehlung Sterbekultur" klicken. Vielen Dank!

Um was geht es in unserem Projekt?

Viele Menschen wünschen sich zu Hause zu sterben. In der Realität jedoch versterben fünfzig Prozent in einer Klinik. Und so stellt die Begegnung mit dem Sterben und dem Tod für alle beteiligten Berufsgruppen trotz aller Professionalität und Routine eine emotionale Ausnahmesituation dar. Besonders in der Corona-Pandemie zeigt sich dies in besonderer Weise. Anstelle der Angehörigen standen in manchen Fällen Pflegende und Ärztinnen und Ärzte am Bett der Sterbenden, als letzten Dienst an den Schwerkranken. Wie kann unter solchen Umständen ein würdevoller Abschied gelingen?

Mit dieser Frage beschäftigte sich die „Wertegruppe“ im St. Theresien-Krankenhaus Nürnberg. Ihre Mitglieder kommen aus ganz verschiedenen Berufs- und Arbeitswelten. Die Gruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, als eine Art „Wertekompass“ Empfehlungen im Sinne des Leitbildes für die Zusammenarbeit in der Dienstgemeinschaft zu erarbeiten.

Im Rahmen ihres selbstgewählten Projekts „Sterbekultur im St. Theresien-Krankenhaus Nürnberg“ hat die Gruppe nun konkrete Handlungsempfehlungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfasst, um Sterbende und deren Angehörige zu begleiten und für eine würdevolle Atmosphäre zu sorgen.

Dabei wurden für alle beteiligten Berufsgruppen konkrete Empfehlungen z.B. für das einfühlsame Gespräch mit Angehörigen formuliert oder auch für den Umgang mit dem Körper des Verstorbenen. Ziel ist es, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Sicherheit in Kommunikation und dem zwischenmenschlichem Miteinander zu geben. Der Text ist bewusst kurz und übersichtlich gehalten und wird durch eine interne Leitlinie zur „Versorgung und Aufbahrung Verstorbener“ ergänzt.

Dazu erhält jede Station eine Ausstattung für das Patientenzimmer eines Sterbenden z.B. mit sanfter Beleuchtung und Musik. Diese Zimmer werden an der Zimmertür mit einem diskreten Aufkleber gekennzeichnet, die dem Ganzen beiliegen sowie einigen ausgesuchten Gebetstexten des Seelsorgeteams.

Als Symbol für den Aufkleber und als Titelbild für die Handlungsempfehlungen wurde die „Lebensblume“ ausgesucht, die als spirituelles Symbol in allen Kulturen bekannt ist.

 

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