Unterricht

Verteilung der Fächer

Die berufliche Pflegeausbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht und einer praktischen Ausbildung im Wechsel. Der Anteil der praktischen Ausbildung überwiegt.

Der theoretische und praktische Unterricht in der Berufsfachschule für Pflege hat einen Umfang von mindestens 2.100 Stunden. Ihm liegt ein schulinternes Curriculum zugrunde.

Die Unterrichtsstunden verteilen sich auf verschiedene Themenbereiche:

  • Pflegeprozesse und Pflegediagnostik in akuten und dauerhaften Pflegesituationen verantwortlich planen, organisieren, gestalten, durchführen, steuern und evaluieren (1000 Stunden)
  • Kommunikation und Beratung personen- und situationsorientiert gestalten (280 Stunden)
  • Intra- und interprofessionelles Handeln in unterschiedlichen systemischen Kontexten verantwortlich gestalten und mitgestalten (300 Stunden)
  • Das eigene Handeln auf der Grundlage von Gesetzen, Verordnungen und ethischen  Leitlinien reflektieren und begründen (160 Stunden)
  • Das eigene Handeln auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen und berufsethischen Werthaltungen und Einstellungen reflektieren und begründen (160 Stunden)
  • zur freien Verteilung (200 Stunden)

Mehr Informationen zur Ausbildung in der Praxis 

Letztes Ausbildungsdrittel

Im letzten Ausbildungsdrittel, bei Vollzeitausbildung also im dritten Jahr der Ausbildung, erfolgt der Vertiefungseinsatz mit dem Ziel, das Wissen und Können in einem zuvor bereits kennengelernten Versorgungsbereich zu vertiefen. Die Auszubildenden legen bereits mit der Wahl des Trägers der praktischen Ausbildung (St. Theresien-Krankenhaus Nürnberg) den Vertiefungseinsatz in der stationären Akutpflege fest. 

 

Blocksystem

Der theoretische Unterricht findet im Blocksystem statt. 
Die Unterrichtszeit beginnt in der Regel um 8.00 Uhr und endet um 15.45 Uhr, am Freitag um 15.15 Uhr.

Leistungsnachweise

Über die Inhalte des theoretischen Unterrichts werden regelmäßig Leistungsnachweise in Form von Schulaufgaben, Kurzarbeiten und Extemporalen eingefordert. 
Ebenso werden fachpraktische Leistungsnachweise in Form simulierter Pflegesituation erhoben. 
Am Ende jeden Ausbildungsjahres wird dem Schüler ein Jahreszeugnis ausgestellt. 

Die Lehrkräfte benoten regelmäßig nach Vorankündigung die Leistungen der Auszubildenden in der Praxis.

Unterrichtsmethoden / Projekte / Seminare

Die Pädagoginnen und Pädagogen der Berufsfachschule für Pflege unterrichten nach neuesten pädagogischen Konzepten und Unterrichtsmethoden. Die Schülerinnen und Schüler sind für ihr Lernen selbst verantwortlich und werden beispielsweise durch handlungsorientierten Unterricht dazu befähigt, Verantwortung für die ihnen anvertrauten Patienten zu übernehmen. 

Komplexe Unterrichtsthemen werden beispielsweise als fächerübergreifende Fallarbeit oder in Form von Projekten erarbeitet. 

Während der dreijährigen Ausbildung bietet sich für jeden Kurs mindestens einmal die Möglichkeit, in einem Begegnungshaus außerhalb der Berufsfachschule in Meditationen, Seminaren und Gottesdiensten über christliche und berufsethische Fragestellungen nachzudenken.

Unterstützt wird der Unterricht durch Studentinnen und Studenten der Evangelischen Hochschule, Fachbereich Pflegepädagogik.

Allgemeine Fachhochschulreife

An unserer Krankenpflegeschule besteht die Möglichkeit der Doppelqualifizierung Berufsausbildung und Fachhochschulreife.

TGE - gTrägergesellschaft mbH für die Einrichtungen der Schwestern vom Göttlichen Erlöser  (Niederbronner Schwestern) X

Essenziell

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