Logopädie

Aufgabe des Therapiebereichs ist die Untersuchung und Behandlung von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen.

Typischerweise treten diese Störungen nach Schlaganfällen auf. Aber auch Schädel-Hirn-Traumata, Tumore, fortschreitende neurologische Erkrankungen (z.B. Morbus Parkinson, Demenz, Amyotrophe Lateralsklerose) sowie andere Nerven­schädi­gungen führen zu Beeinträchtigungen, die eine sprachtherapeutische Behandlung bedürfen.

Das Ziel der Logopädie / Sprachtherapie besteht darin,

  • mit einer gezielten logopädischen Diagnostik die Beeinträchtigungen zu bestimmen,
  • die Symptome zu mindern oder einer weiteren Verschlechterung entgegen zu arbeiten,
  • die Kommunikationsfähigkeit wieder herzustellen,
  • die Nahrungsaufnahme gefahrenfrei zu ermöglichen und
  • die weitgehend selbstständige Teilhabe der Betroffenen am sozialen Leben zu unterstützen.

Dabei setzt sich die Therapie – je nach den Bedürfnissen der Patienten – aus verschiedenen Komponenten zusammen:

  1. Symptomspezifische Übungen zum Sprachverständnis, zur Wortfindung und Sprachproduktion sowie Übungen zum Schreiben oder zum Lesen
  2. Übungsprogramme zur Aussprache, Stimme, Atmung und Wahrnehmung
  3. Systematische und evidenzbasierte Übungsprogramme zur Mundmotorik und zum Schlucktraining
  4. Anpassung der Nahrung und von anderen Hilfsmitteln
  5. Beratung der Patienten und Angehörigen über Störungen und die Auswirkungen der Störungen
  6. Sicherung der ambulanten logopädischen Nachversorgung
Michael Wagner
Klinischer Linguist
Geriatrische Rehabilitation
Mommsenstraße 24 90491 Nürnberg
TGE - gTrägergesellschaft mbH für die Einrichtungen der Schwestern vom Göttlichen Erlöser  (Niederbronner Schwestern) X

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