Endoskopie

Die gebräuchlichen diagnostischen, therapeutischen und operativen Verfahren der modernen Endoskopie werden bei ca. 3500 Eingriffen pro Jahr eingesetzt. Für Notfalluntersuchungen einschließlich der Entfernung von Fremdkörpern und Blutstillungen stehen rund um die Uhr erfahrene Endoskopiker zur Verfügung.

Sie setzen Videoendoskope in verschiedenen Längen und Größen ein. In ausgesuchten Fällen ist auch die Untersuchung des Dünndarmes mit einer Mini-Kamera möglich.

Schonende Verfahren

Das Leistungsspektrum umfasst Polypabtragungen im Magen-Darmtrakt (Polypektomien), Schleimhautabtragungen (Mucosektomien) bei Frühstufen bösartiger Veränderungen oder auf die Schleimhaut beschränkten Tumoren. Besondere Techniken reduzieren hierbei die Perforations- bzw. Blutungsgefahr.

Steine im Gallengang oder im Bauchspeicheldrüsengang können nach Erweiterung der Mündung in den Dünndarm (ERCP mit Papillotomie) endoskopisch mit Hilfe von speziellen Körbchen oder Ballonkathetern gegebenfalls nach ihrer Zertrümmerung entfernt werden.

Ergänzend sind in Zusammenarbeit mit dem Radiologisch-nuklearmedizinischen Zentrum (RNZ) kernspintomografische Darstellungen von Gallen- und Bauchspeicheldrüsengang (MRCP) möglich.

Für Tumorabtragungen steht ein Neodym-Yag-Laser, zur Verschorfung von blutenden Tumoren oder von Gefäßmissbildungen ein Argon-Beamer bereit.

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Prof. Dr. med.
Dieter Ropers
Chefarzt und Ärztlicher Direktor
Facharzt für Innere Medizin Zusatzbezeichnung "Kardiologie"
Medizinische Klinik
Mommsenstraße 24 90491 Nürnberg
Dr. med.
Werner Kraupa
Chefarzt
Facharzt für Innere Medizin Teilgebietsbezeichnung "Gastroenterologie"
Medizinische Klinik
Mommsenstraße 24 90491 Nürnberg
Sekretariat
Petra SteidlSusanne Piel

Endoskope in verschiedenen Größen

Zur Blutstillung (Magen-Dünndarmgeschwüre, blutende Krampfadern in der Speiseröhre) steht ein breites Spektrum interventioneller Möglichkeiten zur Verfügung: Injektionstechniken, Gummbandligaturen (Banding) oder Metallclips (Clipping). Das Gallengangssystem und der Bauchspeicheldrüsengang werden mit Dilatationsballons oder Bougies aufgedehnt und im Bedarfsfall werden sogenannte Stents eingebracht, damit sich der Gang nicht wieder verschließt.

Bei verschiedensten Formen von Schluckstörungen, z. B. nach Schlaganfällen, werden Ernährungssonden in Magen und Dünndarm (PEG und PEJ) eingelegt.

Zur Inspektion der Bauchhöhle (Laparoskopie) stehen hochauflösende Optiken zur Verfügung, für die Untersuchungen der oberen Luftwege dünnkalibrige Videoendoskope (Bronchoskopie).

Ambulante Endoskopie

Bei einem Vorstellungsgespräch in unseren Sprechstunden erfolgen die notwendigen Voruntersuchungen und der Termin für die ambulante Untersuchung wird festgelegt.

Nach der Darmspiegelung werden Sie in unserer Tagesklinik für einige Zeit nachbeobachtet und können dann nach Hause entlassen werden.

Selbstverständlich ist nötigenfalls auch eine stationäre Aufnahme möglich. Im Bedarfsfall kann jederzeit auf alle im Krankenhaus verfügbaren diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten zurückgegriffen werden.

Bei Fragen zur ambulanten Darmspiegelung wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an unser Sekretariat.
0911 5699-304

TGE - gTrägergesellschaft mbH für die Einrichtungen der Schwestern vom Göttlichen Erlöser  (Niederbronner Schwestern) X